Die Mauer muss weg!

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Wer bei der HooGoo Hotline anruft, der kommt in aller Regel im HooGoo HQ an. Dort klingelt dann ein Telefon, jemand freundliches nimmt den Hörer ab und hilft einem bei allen Fragen rund um HooGoo weiter. Das funktioniert tadellos, bis auf vorletzten Dienstag, wo wir jäh eines besseren belehrt wurden. Denn auf einmal brachen Gespräche unvermittelt ab, das Internet wurde zäh und langsam und Mails wurden nicht mehr verschickt.

Was war da los? Ein Angriff aus dem All? Der Untergang des Internet? Nach einem Anruf – mit dem Handy – war die IT im Hauptgebäude von HUDORA informiert und die Suche nach dem Fehler konnte losgehen. Da die Fehler allerdings ausschließlich im HooGoo HQ auftrat, konnte schnell die Funkstrecke als Schuldiger ausgemacht werden. Das bedeutet, dass jemand aufs Dach klettern muss, um nachzusehen, ob die Rocket Dishes (WLAN-Richtfunkantennen) noch richtig stehen (oder überhaupt noch da sind). Gesagt, getan!

Auf dem Dach angekommen zeigte sich recht schnell, dass nicht die Antennen selbst das Problem waren, sondern die Luft zwischen ihnen. Einer unserer Nachbarn hatte sich nämlich dazu entschlossen, seinen neuen Anbau etwas höher zu ziehen, als gedacht. Das Ergebnis war eine handwerklich einwandfrei errichtete Mauer, die jedoch mitten in unsere Funkstrecke ragte.

Da man zunächst nicht absehen konnte, wie lange die Störungsbehebung dauern würde, wurde kurzer Hand beschlossen, das von der Kommunikation abgeschnittene Gebäude zu „evakuieren“ und HooGoo, sowie das cyberlogi Callcenter in einen nicht benutzten Bürotrakt im HUDORA Hauptgebäude unter zu bringen.

Jetzt musste eine Lösung her, es musste wieder Sichtkontakt zwischen den beiden Antennen hergestellt werden. Wenn man auf dem Hauptgebäude ganz an den Rand des Daches ging, konnte man das HooGoo HQ wieder sehen. Doch wie bekommt man die Antenne, die fest an einem Mast auf der anderen Seite des Gebäudes installiert ist, an diese Stelle? Und vor allem: Wie bekommt man sie da fest? Dem Sommer sei Dank, wurden kurz zuvor große und schwere Sonnenschirmständer angeschafft, die nun, zumindest provisorisch, zweckentfremdet wurden.

Nachdem diese mit einem Gabelstapler, einigen Europaletten, Bändern und jeder Menge vereinten Kräften auf das Dach gehievt wurden, war der Rest schnell erledigt. Antenne vom alten Mast abschrauben, mit Sonnenschirmständer vereinen. anschließen, ausrichten, fertig. Nach knapp 4 Stunden war HooGoo und das Callcenter wieder an gewohnter Stelle einsatzbereit.

HooGoo dankt den Problemlösern für die schnelle und gute Arbeit!

Geschrieben von pstudt

6. August 2010 um 08:51

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HooGoo auf dem OSK 6.0

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Knapp 400 Macher der Onlineszene trafen sich am 8. Juli 2010 im Atrium des Consiliums am Kölner Rathaus. Und HooGoo war mittendrin. Nachdem wir bei gefühlten 40° C unseren Promo-Kicker aufgebaut hatten, wurden schon die ersten Partien gegen die Küchen- und Servicecrew angepfiffen. Im Ergebnis hieß das: 10:3 für HooGoo und drei Flaschen Wasser auf der Habenseite.

Das Runde muss ins Eckige

Das Runde muss ins Eckige

Je später der Abend wurde, um so mehr füllte sich auch der kleine Bereich rund um den Kicker mit Interessierten und Herausforderern. Es wurde über Onlinestrategien, Marketing, aber auch über das richtige Lupfen und Dreschen des Balls gefachsimpelt. Dass die spanische Mannschaft in Südafrika kurz zuvor die WM-Träume der Deutschen zerstörte, war am HooGoo Kicker schnell vergessen und eine wichtige Weisheit des Abends war: „Das Runde muss ins Eckige“, oder zumindest „in dem Loch da rechts“ untergebracht werden.

Der HooGoo Kicker machte bei all dem eine sehr gute Figur und bestand auch härteste Tests von durchaus geübten Tischfußballern. Besonders gelobt wurde die leichtgängige Bespielbarkeit und die hohe Stabilität. Die Möglichkeit, einen selbstgestalteten Kicker sein Eigen nennen zu können, war für einige so attraktiv, dass der eine oder andere Pausenraum einer Agentur bald zur ganz individuellen Kickerhölle wird.

Neben der Möglichkeit zum Kickern, hatte der OSK6 natürlich noch einiges Andre zu bieten. Beim SpeedNETworking wurden, ganz im Stile des Speeddating, neue Geschäftsbeziehungen geschmiedet, während man draußen bei Tapas, Bratwurst und Kölsch alte Beziehungen pflegte. Der Schauspieler Ralf Richter, der gerade an einem Onlineprojekt arbeitet, war als Ehrengast in eigener Sache unterwegs.

Ein paar Videoimpressionen des Abends gibt es hier und hier.

Der OSK 6.0 war für HooGoo ein voller Erfolg. Wir hatten trotz des sehr warmen Wetters unseren Spaß, bedanken uns bei der Organisation für die Einladung und freuen uns auf den nächsten Online Stammtisch in Köln.

Geschrieben von pstudt

13. Juli 2010 um 10:03

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HooGoo in Berlin – beim Fotomarathon

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1 Stadt, 12 Stunden, 24 Fotos, 500 Teilnehmer (geschätzt)… das sind neben 2 langen Autofahrten, 3 – 4 Beifahrern, 2 zu kurzen Nächten, 1 ausführlichem Frühstück und 1 Flohmarktbesuch die Stichtworte des letzten Wochenendes. Es war nämlich Fotomarathon in Berlin und HooGoo war dabei.

Angemeldet... warten das es losgeht

Angemeldet... now ready for take-off

Erst dachte ich, dass es nervig werden könnte, die ganze Zeit den Scooter mitzunehmen. Aber er hat sich als sehr hilfreich erweisen. Zum einen als Fotomotiv und roter Faden, zum anderen als Fortbewegungsmittel. Man rollert einfach schneller als das man läuft. Und wenn man unter Zeitdruck steht, kann Schnelligkeit hilfreich sein.

Was es zu Fotografieren gab? 24  Motive zum Oberthema „Zeitreise Berlin“:

  1. Zeitzeugen (Witnesses)
  2. Niemandsland (No man’s land)
  3. Vorwärts immer, rückwärts nimmer (Always forward, never backwards)
  4. Bunt gemischt (Colourfully mixed)
  5. Lebenskünstler (Survivor)
  6. Arm, aber sexy (Poor but sexy)
  7. Schräg (Inclined/ whacky)
  8. Gründerzeit (Wilhelminian Style)
  9. Ich hab noch einen Koffer in Berlin (I still have a suitcase in Berlin)
  10. Hin und weg (blow away)
  11. Früher war alles besser (Past times were always better)
  12. Das ist die Berliner Luft (This is the Berliner Air)
  13. Verändern (Transofrm)
  14. Auf halber Strecke (Halfway)
  15. Getrennt (separate)
  16. Freistil (Freestyle)
  17. Ich sehe was, was du  nicht siehst (I spy with my (little) eye)
  18. Bewegen (Move)
  19. Berliner Bohème (Berliner Bohème)
  20. Gemeinsam einsam (Together alone)
  21. Geheimnisvoll (Secretive)
  22. Am Rande der Zeit (At the edge of time)
  23. Nachtschwärmer (Night owl (someone who enjoys night life))
  24. Berlin 2020 (Berlin 2020)

Es war ein spannender Tag! Sobald wir die Fotos Ende Juli vom Orga-Team zurück bekommen, könnt ihr einen Blick drauf werfen. Wer schon vorher mal gucken möchte: Alle Serien werden am 17./18. Juli 2010 im Furhpark /Arena Treptow, Am Flutgraben, 12435 Berlin ausgestellt. Ich denke, es lohnt sich!

Geschrieben von jwestphal

21. Juni 2010 um 13:15

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Social Media – und es funktioniert doch!

mit 3 Kommentaren

Heute möchte ich euch eine kleine, erfreuliche Social Media Geschichte erzählen:

Wie unseren aufmerksamen Lesern bekannt sein sollte, sind wir eine Tochter der HUDORA GmbH. Diese ist nicht ganz so aktiv im Bereich Social Media wie HooGoo, aber es gibt einen Twitter Account. Und über diesen erreichte uns am 16.6. ein Hilferuf. Bei dem Roller des authistischen Sohns von @DoreenKroeber ist ein Kugellager kaputt gegangen. Der Junior braucht den Roller dringend für seinen geregelten Tagesablauf und ein Overload war vorprogrammiert. Die Aufregung machte sich in diversen Tweets und einem  Blogpost Luft. Es war also Eile geboten … und zwar nicht nur für Doreen, sondern auch für uns. Immerhin wurden ihre Tweets bereits fleißig retweetet. Da hieß es schnell handeln.

Wir haben noch abends via Twitter und Blog-Kommentar mit Doreen Kontakt aufgenommen und ihr unsere Hilfe zugesichtert. Am nächsten Tag ging dann ein Survival-Paket mit Ersatzteilen und parallel vom Hauptlager ein nagelneuer Roller raus. Jetzt kann der alte Roller wieder in Stand gesetzt werden und ein Zweiter ist immer in Reserve da, falls nochmal irgendwas passiert. Perfekt! Das fand auch Doreen, die sich direkt via Twitter bedankte und das Lachen ihres Sohn auf dem Bild im nächsten Blogpost hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, erreichbar zu sein – egal über welchen Kanal.

Wir wünschen Autiboy auf dem Weg noch viel Spaß mit seinem Scooter. Wenn es nochmal Probleme gibt, twittert uns einfach an!

Geschrieben von jwestphal

21. Juni 2010 um 10:21

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eMail-Marketing – Unser erster Versuch!

mit einem Kommentar

Neben dem Vertrieb von individualisierten Produkten organisieren wir auch den Lagerverkauf – Auslaufmodelle, B-Waren und Retouren – von HUDORA. Dieser findet unregelmässig und spontan statt, sobald sich genug Ware angesammelt hat oder wenn es einen besonderen Anlaß gibt. Über diese Termine müssen die (potentielle) Kunden informiert werden. Da dachten wir uns, dass  eMail ist nicht das schlechteste Medium für sowas ist. Wir haben das kürzlich also einfach getestet und waren von den Ergebnissen überrascht.

Wir wollten den Werksverkauf mit allen möglichen Sportartikeln  ein bisschen exklusiver aufziehen – etwa so  wie bei http://en.vente-privee.com/. Wer Genaueres zum Termin des Lagerverkaufs wissen wollte, der sollte sich auf einer Mailingliste eintragen und wir würden dann Ort und  Zeit (nur) per E-Mail bekannt geben.

Als Maildienstleister haben wir dazu Mailchimp genutzt. Auf der HUDORA Homepage  gab es einen Hinweis auf den Werksverkauf und die Mailingliste. Wer dort einem Link folgte, konnte seine E-Mail Adresse angeben, bekam dann einen Link zugeschickt und erst wenn er auf diesen Link klickte war er endgültig auf der Mailingliste. Auf der Mailingliste sollte also eigentlich nur der landen, der auch bereit war, ein kleines bisschen Mühe auf sich zu nehmen.

Bis zum Mittwoch (02.06.2010) Nachmittag hatten sich bereits 164 Leute auf der Mailingliste eingetragen. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, das ein Werksverkauf eigentlich nur von regionalem Interesse sein sollte. Also haben wir Mittwoch Nachmittag gegen 16:00 Uhr eine Einladung für den Werksverkauf am folgenden Freitag (Der Brückentag, 04.06.2010) rausgeschickt.  Hier unsere Auswertung:

1. Die Tiefe, in der Mailchimp Statistiken erzeugt, ist wirklich beeindruckend. Es wird alles ausgewertet. Wie viele Leute öffnen die Mail, wie viele klicken auf die Links in der Mail, usw.

2. Nicht mal die Hälfte der Leute, die sich mühevoll auf der Mailingliste eingetragen haben, haben in den ersten 24 Stunden nach Mailversand die Einladungsmail geöffnet. Industriestandard scheint es zu sein, das nur 25 % der Leute die Mails öffnen. Von den Leuten, die die Mail öffnen, klicken knapp die Hälfte auf die Links in der Mail.

Wir hätten gedacht, das mehr Leute, die sich kurz vor unserem Mailing erst registriert haben und teilweise unsere Service-Hotline wegen weiteren Infos angerufen haben, die Mail öffnen (obwohl wir ja wirklich schon eine gute Klickrate hatten)! Natürlich darf man nicht vergessen, dass die Zeit zwischen Mittwoch Nachmittag und Freitag Mittag recht kurz  und der Donnerstag ein Feiertag war. Auch ist klar, dass nicht jeder (wie wir) jede eMail sofort bekommt und öffnet. Der „Ottonormalverbraucher“ liest seine Mails oft nur im Büro oder ruft seinen Account maximal einmal in der Woche ab. Vielleicht wäre ein SMS Service zusätzlich zu der eMail interessant? Einfach nur Datum und Uhrzeit simsen und schon sind alle informiert…

Spannenderweise hat sich auch jemand aus Litauen für den Werksverkauf in Remscheid interessiert. Warum nur?

Spannenderweise hat sich auch jemand aus Litauen für den Werksverkauf in Remscheid interessiert. Warum nur?

Was habt ihr für Erfahrungen mit eMail-Marketing gemacht? Mal sehen, was wir noch verbessern können. Vielleicht testen wir mal unterschiedliche Betreff-Texte und spielen etwas mit dem Mailing-Design. Hier ist sicher noch einiges an Potential ungenutzt. Wir überlegen, auch für hoogoo.de einen Newsletter anzubieten. In diesem sollen die Interessenten über neue Produkte, Sonderaktionen und optimierte Web-Features informiert werden. Ob das wohl Sinn macht? Ist der Aufwand, regelmässig einen Newsletter/ eine eMail zu verfassen nicht eventuell höher, als die erzielte Aufmerksamkeit/ Konversion? Ach übrigens: Wenn ihr euch über den nächsten HUDORA Werksverkauf informieren lassen oder einfach mal sehen wollt, wie ein Mailchimp Newsletter aussieht, tragt doch einfach eure eMail Adresse unter http://eepurl.com/wvup ein. Wir lesen uns!

Geschrieben von jwestphal

15. Juni 2010 um 14:00

Mach mit beim PhotoScooter-Contest

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Du wolltest schon immer mal einen Scooter mit deinem Lieblingsfoto auf dem Trittbrett haben? Dann mach doch mit beim PhotoScooter-Contest, den wir gemeinsam mit dem PhotoCampCologne veranstalten.

Und so geht’s – die Teilnahmebedingungen:

  • Du bist Mitglied in der PhotoCamp-Mixxt-Community
  • Du gestaltest mit einem deiner Fotos ein Scooter Trittbrett im Format 56 x 12 cm (150 dpi, 3.000 Pixel)
  • Du wirst Facebook-Fan von HooGoo
  • Du lädst bis zum 13.09.2010, 12.00 Uhr dein Design als Fanbild auf die HooGoo-Facebook-Seite

Unter allen hochgeladenen Designs wählt das PhotoCamp-Orga-Team den Gewinner, der dann am 25. September in Köln seinen selbstgestalteten HooGoo-PhotoScooter in Empfang nehmen kann. Sollte er nicht zum PhotoCamp kommen, wird der Alu-Scooter dort „ausgestellt“ und geht am folgenden Montag per Post raus.

Noch Fragen? Dann schreib sie gerne hier als Kommetar in das Blog und wir antworten unverzüglich. Selbstverständlich könnt ihr zu den auf unserer Facebook-Seite hochgeladenen Designs auch eure Meinung sagen oder sie mit „gefällt mir“ taggen.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und tolle Designs.

PS: Danke fürs Bloggen an Herrn Kronen!

Geschrieben von jwestphal

8. Juni 2010 um 12:07

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Kein Geld für Social-Media-Strategien?

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Ganz spannend fanden wir, dass, laut Umfrage „Social Media in Unternehmen“ von news aktuell und Faktenkontor (an der sich mehr als 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute beteiligt haben), nur jede zehnte Firma zusätzliche finanzielle Mittel für die Web2.0-Kommunikation bereitstellt. Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt überhaupt über eine Social-Media-Strategie. Da ist wohl immer noch ein großer Aufklärungsbedarf – oder ist Social-Media doch immer noch eine Randerscheinung? Das Thema würden wir hier gerne mal zur Diskussion stellen. Was meint ihr… wie wichtig ist Social Media? Sollte SM-Marketing in die Kommunikationsstrategien der Unternehmen stärker integriert werden? Oder wird es maßlos überschätzt und nur ein paar „Eingeweihte“ finden es wirklich spannend? Wir würden uns über Kommentare freuen. Vorher aber noch ein paar Zahlen aus der Umfrage:

Immerhin gaben 32,5 Prozent der befragten PR-Mitarbeiter an, dass ihr Unternehmen bereits über eine Strategie im Web 2.0 verfügte. Etwa jeder zweite berichtet, derzeit an einer Strategie zu arbeiten (52,2 Prozent), während jeder zehnte zugab, sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben (10,2 Prozent). Gut jedes zwanzigste Unternehmen will auch in Zukunft von kommunikativen Maßnahmen in sozialen Netzwerken die Finger lassen (4,3 Prozent).

Am aktivsten setzten Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich bei der Kommunikation auf das Web 2.0. Von ihnen haben 38 Prozent bereits eine Social-Media-Strategie. Das Schlusslicht bilden Verwaltungen und Verbänden: weniger als ein Viertel von ihnen engagiert sich strategisch bei Twitter, Facebook & Co. (23,6 Prozent).

Die Kommunikation im Web 2.0 wird bei den meisten deutschen Unternehmen als kostengünstiger Zusatzkanal angesehen, um mit Kunden und potentiellen Interessenten in Kontakt zu treten. Nur gut jede zehnte Presseabteilung kann sich in diesem Jahr über ein Budget für Social-Media-Kommunikation freuen (12,7 Prozent). Eine interessante Lücke, da schließlich die Mehrheit das Thema Social Media weit oben auf der eigenen Agenda ansiedelt. Aktuell beurteilen fast zwei Drittel der Mitarbeiter von Pressestellen die Kommunikation in sozialen Netzwerken als wichtig („sehr wichtig“ 17,3 Prozent, „eher wichtig“ 44,6 Prozent). Anders sehen es dagegen die PR-Agenturen. Sie sagen, dass weniger als jede zehnte Firma Social Media für „sehr wichtig“ hält (8,5 Prozent).

Weitere Ergebnisse:

  • Social Media wird in deutschen Unternehmen für die Kommunikation nach außen am häufigsten in der Pressestelle eingesetzt (57,1 Prozent). Knapp dahinter folgt die Abteilung Marketing (51,4 Prozent). Jedes fünfte Unternehmen gibt an, soziale Netzwerke überhaupt nicht für den Kontakt nach außen einzusetzen (21,8 Prozent).
  • Twitter & Co. sind heute noch nicht in der Chefetage angekommen. Nur gut jede zehnte Geschäftsführung ist selber im Web 2.0 aktiv. (13,4 Prozent)
  • Der Personenkreis, der in den Unternehmen zur Kommunikation via Social Media berechtigt ist, ist eher klein. Meistens dürfen sich lediglich zwei bis fünf Mitarbeiter offiziell im Namen des Unternehmens in Social Networks äußern (55,6 Prozent). Nur jede zwanzigste Firma stellt ihren Mitarbeitern einen kompletten Freifahrtschein in sozialen Netzwerken aus (6,1 Prozent).

Geschrieben von jwestphal

2. Juni 2010 um 11:08

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HooGoo auf dem 22. Kölner Webmontag

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Am 31. Mai war unsere Feuerprobe. Wir haben beim Webmontag einen Vortrag zu HooGoo gehalten. Natürlich haben wir uns im Vorfeld ein paar Gedanken gemacht, was wir sagen wollen. Einfach „Hier sind wir und wir sind geil“ fanden wir doof. Ein bisschen was zum Backend und den Probs bei der Editor-Entwicklung? Auch nett, aber dafür müsste unser Editor erstmal richtig fertig und vorzeigbar sein *g. Hmm – dann also was zu unseren Bemühungen, via Social Media Kommunikation ohne den Einsatz von großen Marketing-Budgets (dafür mit Twitter-Verlosungen und Bannern) reich und berühmt zu werden.

Blick in die Webmontag-Runde (via @mika73)

Gedacht, getan. Am Montag Vormittag hat Patrick eine Präsentation zusammengeschustert, wir haben einen HooGoo Promo-Scooter individualisiert und ab ging es nach Köln. Webmontage sind immer ziemlich nett. Man trifft alte Bekannte, networked mit „Neuen“ und bekommt bei den meist sehr unterschiedlichen Präsentation auch noch ein paar Infos gratis. Auch gestern gab es ein bunt gemischtes Programm.

Scooter auf dem Webmontag (via @danielbaer)

Scooter auf dem Webmontag (via @danielbaer)

Zuerst hat Dinko Verzi sein Projekt komparable.com vorgestellt. Ein von ihm entwickelter Dienst, der usergenerated Dinge in Tabellenform vergleicht. Das könnte interessant werden, wenn er denn genug Leute findet, die Vergleichbares einstellen. Dann hat uns Valentina Kerst auf den aktuellen Stand beim Thema Internethauptstadt Köln gebracht und dabei ziemlich Gegenwind bekommen (und diesen sehr gut umschifft). Sie musste einräumen, dass die Hauptverantwortlichen in letzter Zeit andere Prioritäten hatten, aber das Thema jetzt wieder verstärkt verfolgt wird. Robert C. Mendez hat dann noch mal auf die Problematik beim Thema Urheberrecht im Internet hingewiesen und Mirko Gontek hat sein Uni-Projekt Earlybird vorgestellt. Eine Social-Bookmark-Suchmaschine, die nach Tags sucht.

Tja, und dann kamen wir. Und es ist echt gut gelaufen. Auf diesem Weg möchte ich allen für die interessierte Rückfragen und hilfreichen Anmerkungen danken. Wer mehr Infos zu unseren Erfahrungen mit Twitter-Gewinnspielen und Online-Bannern haben möchte, findet diese in den verlinkten Blogposts. Ach ja – und netten Twitterresponse hatten wir von @fhemberger, @danielbaer und @bindermichi. Danke!

Nächster Termin für uns: Kölner Twittwoch – voraussichtlich am 30.6.2010.

Geschrieben von jwestphal

2. Juni 2010 um 10:40

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Vertrauensbildende Maßnahmen im Online-Handel

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Tja, was soll ich schreiben. Wir bei HooGoo machen nicht nur Mass Costumization sondern auch eCommerce. Schließlich wollen wir unsere Produkte nicht nur individuell gestalten lassen, sondern auch verkaufen. Und um online etwas zu verkaufen, braucht man das Vertrauen (und natürlich das Geld *g) der Kunden. Bei der Suche nach Infos zu dem Thema ist uns eine PDF vom E-Commerce-Center Handel in die Hände gefallen. Ein paar der Infos aus dem Leitfaden „Vertrauen im Online-Handel“ sind sicher nicht nur für uns interessant. Darum blogge ich darüber und starte heute mit dem Thema, warum sich Online-Händler überhaupt mit vertrauensbildenden Maßnahmen befassen sollten.

Vertrauen ist bei jedem Geschäft wichtig. Online spielt das sogar eine noch größere Rolle als offline. Hier fehlt nämlich der persönliche Kontakt, der Eindruck der Körpersprache des Verkäufers, der Blick auf die Ordnung zwischen den Regalen und der Möglichkeit, das Produkt in die Hand zu nehmen. Die Unsicherheit beim Konsumenten steigt, je kleiner, neuer und unbekannter der Shop ist und wie neuartig die Produkte sind (alles Punkte, die auf HooGoo zutreffen). Gefördert wird das Misstrauen durch ausführliche Beriche über dubiose Geschäftspraktiken und Abzocken von „schwarze Schafen“. Die Kunden sind verunsichert.

Mit vertrauensbildende Maßnahmen sollen diese Kaufverhinderer nun überwunden und aus einem potenziellen ein tatsächlicher Kunde gemacht werden. Das kann auf unterschiedliche Art und Weise passieren. Es kann sich positiv auf die Kaufwahrscheinlichkeit auswirken („Konversionseffekt“), die Anzahl der Besucher erhöhen („Traffic-Effekt“), den Kunden animieren, mehr auszugeben („Ausgabeneffekt“) oder dazu führen, dass der Kunde ein „anbieterfreundliches“ Zahlungsverfahren wie beispielsweise Vorauszahlung nutzt („Zahlungseffekt“).

Hört sich doch alles gut an, oder? Wie genau die Maßnahmen aussehen und was wir davon halten… davon später mehr.

Geschrieben von jwestphal

28. Mai 2010 um 16:40

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Unser Beta Kickertisch wird zusammengeschraubt

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Wie versprochen, haben wir unser zweites Produkt im Sortiment! Traaaraaaaa!!! Seit dem 18. Mai kann man bei uns einen Kickertisch individualisieren. In der Startphase übrigens zu einem Sonderpreis von 299 Euro (später dann 349 Euro). Wie so ein individuell gestalteter Tischkicker aussehen kann? Seht selbst!

Damit ihr einen besseren Eindruck bekommt, lade ich euch hier in das Blog ein Bild hoch, auf dem ihr seht, wie Patrick und Theres unseren Betakicker zusammenbauen. Die ausgewählten Motive waren Versuche mit verschieden hohen Auflösungen, um zu sehen, was geht und was nicht. Und was mussten wir feststellen? Beim ersten Versuch waren die Schneidemasken falsch rum und die vorgestanzten Löcher passten nicht. Also haben wir das vor der Live-Schaltung noch geändert.

Im Schweiße ihrer Angesichter

Im Schweiße ihrer Angesichter

Das mit dem Zusammenbauen haben die beiden wirklich gut gemacht! Mittlerweile steht das gute Stück seit etwa zwei Wochen bei uns in der Küche und wird in jeder Frühstücks- und Mittagspause auf Herz und Nieren geprüft. So macht Arbeiten richtig Spaß.

Geschrieben von jwestphal

21. Mai 2010 um 10:18

Veröffentlicht in Hinter den Kulissen

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