Die Mauer muss weg!
Wer bei der HooGoo Hotline anruft, der kommt in aller Regel im HooGoo HQ an. Dort klingelt dann ein Telefon, jemand freundliches nimmt den Hörer ab und hilft einem bei allen Fragen rund um HooGoo weiter. Das funktioniert tadellos, bis auf vorletzten Dienstag, wo wir jäh eines besseren belehrt wurden. Denn auf einmal brachen Gespräche unvermittelt ab, das Internet wurde zäh und langsam und Mails wurden nicht mehr verschickt.
Was war da los? Ein Angriff aus dem All? Der Untergang des Internet? Nach einem Anruf – mit dem Handy – war die IT im Hauptgebäude von HUDORA informiert und die Suche nach dem Fehler konnte losgehen. Da die Fehler allerdings ausschließlich im HooGoo HQ auftrat, konnte schnell die Funkstrecke als Schuldiger ausgemacht werden. Das bedeutet, dass jemand aufs Dach klettern muss, um nachzusehen, ob die Rocket Dishes (WLAN-Richtfunkantennen) noch richtig stehen (oder überhaupt noch da sind). Gesagt, getan!
Auf dem Dach angekommen zeigte sich recht schnell, dass nicht die Antennen selbst das Problem waren, sondern die Luft zwischen ihnen. Einer unserer Nachbarn hatte sich nämlich dazu entschlossen, seinen neuen Anbau etwas höher zu ziehen, als gedacht. Das Ergebnis war eine handwerklich einwandfrei errichtete Mauer, die jedoch mitten in unsere Funkstrecke ragte.
Da man zunächst nicht absehen konnte, wie lange die Störungsbehebung dauern würde, wurde kurzer Hand beschlossen, das von der Kommunikation abgeschnittene Gebäude zu „evakuieren“ und HooGoo, sowie das cyberlogi Callcenter in einen nicht benutzten Bürotrakt im HUDORA Hauptgebäude unter zu bringen.
Jetzt musste eine Lösung her, es musste wieder Sichtkontakt zwischen den beiden Antennen hergestellt werden. Wenn man auf dem Hauptgebäude ganz an den Rand des Daches ging, konnte man das HooGoo HQ wieder sehen. Doch wie bekommt man die Antenne, die fest an einem Mast auf der anderen Seite des Gebäudes installiert ist, an diese Stelle? Und vor allem: Wie bekommt man sie da fest? Dem Sommer sei Dank, wurden kurz zuvor große und schwere Sonnenschirmständer angeschafft, die nun, zumindest provisorisch, zweckentfremdet wurden.
Nachdem diese mit einem Gabelstapler, einigen Europaletten, Bändern und jeder Menge vereinten Kräften auf das Dach gehievt wurden, war der Rest schnell erledigt. Antenne vom alten Mast abschrauben, mit Sonnenschirmständer vereinen. anschließen, ausrichten, fertig. Nach knapp 4 Stunden war HooGoo und das Callcenter wieder an gewohnter Stelle einsatzbereit.
HooGoo dankt den Problemlösern für die schnelle und gute Arbeit!
HooGoo auf dem OSK 6.0
Knapp 400 Macher der Onlineszene trafen sich am 8. Juli 2010 im Atrium des Consiliums am Kölner Rathaus. Und HooGoo war mittendrin. Nachdem wir bei gefühlten 40° C unseren Promo-Kicker aufgebaut hatten, wurden schon die ersten Partien gegen die Küchen- und Servicecrew angepfiffen. Im Ergebnis hieß das: 10:3 für HooGoo und drei Flaschen Wasser auf der Habenseite.
Je später der Abend wurde, um so mehr füllte sich auch der kleine Bereich rund um den Kicker mit Interessierten und Herausforderern. Es wurde über Onlinestrategien, Marketing, aber auch über das richtige Lupfen und Dreschen des Balls gefachsimpelt. Dass die spanische Mannschaft in Südafrika kurz zuvor die WM-Träume der Deutschen zerstörte, war am HooGoo Kicker schnell vergessen und eine wichtige Weisheit des Abends war: „Das Runde muss ins Eckige“, oder zumindest „in dem Loch da rechts“ untergebracht werden.
Der HooGoo Kicker machte bei all dem eine sehr gute Figur und bestand auch härteste Tests von durchaus geübten Tischfußballern. Besonders gelobt wurde die leichtgängige Bespielbarkeit und die hohe Stabilität. Die Möglichkeit, einen selbstgestalteten Kicker sein Eigen nennen zu können, war für einige so attraktiv, dass der eine oder andere Pausenraum einer Agentur bald zur ganz individuellen Kickerhölle wird.
Neben der Möglichkeit zum Kickern, hatte der OSK6 natürlich noch einiges Andre zu bieten. Beim SpeedNETworking wurden, ganz im Stile des Speeddating, neue Geschäftsbeziehungen geschmiedet, während man draußen bei Tapas, Bratwurst und Kölsch alte Beziehungen pflegte. Der Schauspieler Ralf Richter, der gerade an einem Onlineprojekt arbeitet, war als Ehrengast in eigener Sache unterwegs.
Ein paar Videoimpressionen des Abends gibt es hier und hier.
Der OSK 6.0 war für HooGoo ein voller Erfolg. Wir hatten trotz des sehr warmen Wetters unseren Spaß, bedanken uns bei der Organisation für die Einladung und freuen uns auf den nächsten Online Stammtisch in Köln.
HooGoo in Berlin – beim Fotomarathon
1 Stadt, 12 Stunden, 24 Fotos, 500 Teilnehmer (geschätzt)… das sind neben 2 langen Autofahrten, 3 – 4 Beifahrern, 2 zu kurzen Nächten, 1 ausführlichem Frühstück und 1 Flohmarktbesuch die Stichtworte des letzten Wochenendes. Es war nämlich Fotomarathon in Berlin und HooGoo war dabei.
Erst dachte ich, dass es nervig werden könnte, die ganze Zeit den Scooter mitzunehmen. Aber er hat sich als sehr hilfreich erweisen. Zum einen als Fotomotiv und roter Faden, zum anderen als Fortbewegungsmittel. Man rollert einfach schneller als das man läuft. Und wenn man unter Zeitdruck steht, kann Schnelligkeit hilfreich sein.
Was es zu Fotografieren gab? 24 Motive zum Oberthema „Zeitreise Berlin“:
- Zeitzeugen (Witnesses)
- Niemandsland (No man’s land)
- Vorwärts immer, rückwärts nimmer (Always forward, never backwards)
- Bunt gemischt (Colourfully mixed)
- Lebenskünstler (Survivor)
- Arm, aber sexy (Poor but sexy)
- Schräg (Inclined/ whacky)
- Gründerzeit (Wilhelminian Style)
- Ich hab noch einen Koffer in Berlin (I still have a suitcase in Berlin)
- Hin und weg (blow away)
- Früher war alles besser (Past times were always better)
- Das ist die Berliner Luft (This is the Berliner Air)
- Verändern (Transofrm)
- Auf halber Strecke (Halfway)
- Getrennt (separate)
- Freistil (Freestyle)
- Ich sehe was, was du nicht siehst (I spy with my (little) eye)
- Bewegen (Move)
- Berliner Bohème (Berliner Bohème)
- Gemeinsam einsam (Together alone)
- Geheimnisvoll (Secretive)
- Am Rande der Zeit (At the edge of time)
- Nachtschwärmer (Night owl (someone who enjoys night life))
- Berlin 2020 (Berlin 2020)
Es war ein spannender Tag! Sobald wir die Fotos Ende Juli vom Orga-Team zurück bekommen, könnt ihr einen Blick drauf werfen. Wer schon vorher mal gucken möchte: Alle Serien werden am 17./18. Juli 2010 im Furhpark /Arena Treptow, Am Flutgraben, 12435 Berlin ausgestellt. Ich denke, es lohnt sich!
Mach mit beim PhotoScooter-Contest
Du wolltest schon immer mal einen Scooter mit deinem Lieblingsfoto auf dem Trittbrett haben? Dann mach doch mit beim PhotoScooter-Contest, den wir gemeinsam mit dem PhotoCampCologne veranstalten.
Und so geht’s – die Teilnahmebedingungen:
- Du bist Mitglied in der PhotoCamp-Mixxt-Community
- Du gestaltest mit einem deiner Fotos ein Scooter Trittbrett im Format 56 x 12 cm (150 dpi, 3.000 Pixel)
- Du wirst Facebook-Fan von HooGoo
- Du lädst bis zum 13.09.2010, 12.00 Uhr dein Design als Fanbild auf die HooGoo-Facebook-Seite
Unter allen hochgeladenen Designs wählt das PhotoCamp-Orga-Team den Gewinner, der dann am 25. September in Köln seinen selbstgestalteten HooGoo-PhotoScooter in Empfang nehmen kann. Sollte er nicht zum PhotoCamp kommen, wird der Alu-Scooter dort „ausgestellt“ und geht am folgenden Montag per Post raus.
Noch Fragen? Dann schreib sie gerne hier als Kommetar in das Blog und wir antworten unverzüglich. Selbstverständlich könnt ihr zu den auf unserer Facebook-Seite hochgeladenen Designs auch eure Meinung sagen oder sie mit „gefällt mir“ taggen.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und tolle Designs.
PS: Danke fürs Bloggen an Herrn Kronen!
HooGoo auf dem 22. Kölner Webmontag
Am 31. Mai war unsere Feuerprobe. Wir haben beim Webmontag einen Vortrag zu HooGoo gehalten. Natürlich haben wir uns im Vorfeld ein paar Gedanken gemacht, was wir sagen wollen. Einfach „Hier sind wir und wir sind geil“ fanden wir doof. Ein bisschen was zum Backend und den Probs bei der Editor-Entwicklung? Auch nett, aber dafür müsste unser Editor erstmal richtig fertig und vorzeigbar sein *g. Hmm – dann also was zu unseren Bemühungen, via Social Media Kommunikation ohne den Einsatz von großen Marketing-Budgets (dafür mit Twitter-Verlosungen und Bannern) reich und berühmt zu werden.
Gedacht, getan. Am Montag Vormittag hat Patrick eine Präsentation zusammengeschustert, wir haben einen HooGoo Promo-Scooter individualisiert und ab ging es nach Köln. Webmontage sind immer ziemlich nett. Man trifft alte Bekannte, networked mit „Neuen“ und bekommt bei den meist sehr unterschiedlichen Präsentation auch noch ein paar Infos gratis. Auch gestern gab es ein bunt gemischtes Programm.
Zuerst hat Dinko Verzi sein Projekt komparable.com vorgestellt. Ein von ihm entwickelter Dienst, der usergenerated Dinge in Tabellenform vergleicht. Das könnte interessant werden, wenn er denn genug Leute findet, die Vergleichbares einstellen. Dann hat uns Valentina Kerst auf den aktuellen Stand beim Thema Internethauptstadt Köln gebracht und dabei ziemlich Gegenwind bekommen (und diesen sehr gut umschifft). Sie musste einräumen, dass die Hauptverantwortlichen in letzter Zeit andere Prioritäten hatten, aber das Thema jetzt wieder verstärkt verfolgt wird. Robert C. Mendez hat dann noch mal auf die Problematik beim Thema Urheberrecht im Internet hingewiesen und Mirko Gontek hat sein Uni-Projekt Earlybird vorgestellt. Eine Social-Bookmark-Suchmaschine, die nach Tags sucht.
Tja, und dann kamen wir. Und es ist echt gut gelaufen. Auf diesem Weg möchte ich allen für die interessierte Rückfragen und hilfreichen Anmerkungen danken. Wer mehr Infos zu unseren Erfahrungen mit Twitter-Gewinnspielen und Online-Bannern haben möchte, findet diese in den verlinkten Blogposts. Ach ja – und netten Twitterresponse hatten wir von @fhemberger, @danielbaer und @bindermichi. Danke!
Nächster Termin für uns: Kölner Twittwoch – voraussichtlich am 30.6.2010.
Vertrauensbildende Maßnahmen im Online-Handel
Tja, was soll ich schreiben. Wir bei HooGoo machen nicht nur Mass Costumization sondern auch eCommerce. Schließlich wollen wir unsere Produkte nicht nur individuell gestalten lassen, sondern auch verkaufen. Und um online etwas zu verkaufen, braucht man das Vertrauen (und natürlich das Geld *g) der Kunden. Bei der Suche nach Infos zu dem Thema ist uns eine PDF vom E-Commerce-Center Handel in die Hände gefallen. Ein paar der Infos aus dem Leitfaden „Vertrauen im Online-Handel“ sind sicher nicht nur für uns interessant. Darum blogge ich darüber und starte heute mit dem Thema, warum sich Online-Händler überhaupt mit vertrauensbildenden Maßnahmen befassen sollten.
Vertrauen ist bei jedem Geschäft wichtig. Online spielt das sogar eine noch größere Rolle als offline. Hier fehlt nämlich der persönliche Kontakt, der Eindruck der Körpersprache des Verkäufers, der Blick auf die Ordnung zwischen den Regalen und der Möglichkeit, das Produkt in die Hand zu nehmen. Die Unsicherheit beim Konsumenten steigt, je kleiner, neuer und unbekannter der Shop ist und wie neuartig die Produkte sind (alles Punkte, die auf HooGoo zutreffen). Gefördert wird das Misstrauen durch ausführliche Beriche über dubiose Geschäftspraktiken und Abzocken von „schwarze Schafen“. Die Kunden sind verunsichert.
Mit vertrauensbildende Maßnahmen sollen diese Kaufverhinderer nun überwunden und aus einem potenziellen ein tatsächlicher Kunde gemacht werden. Das kann auf unterschiedliche Art und Weise passieren. Es kann sich positiv auf die Kaufwahrscheinlichkeit auswirken („Konversionseffekt“), die Anzahl der Besucher erhöhen („Traffic-Effekt“), den Kunden animieren, mehr auszugeben („Ausgabeneffekt“) oder dazu führen, dass der Kunde ein „anbieterfreundliches“ Zahlungsverfahren wie beispielsweise Vorauszahlung nutzt („Zahlungseffekt“).
Hört sich doch alles gut an, oder? Wie genau die Maßnahmen aussehen und was wir davon halten… davon später mehr.
Unser Beta Kickertisch wird zusammengeschraubt
Wie versprochen, haben wir unser zweites Produkt im Sortiment! Traaaraaaaa!!! Seit dem 18. Mai kann man bei uns einen Kickertisch individualisieren. In der Startphase übrigens zu einem Sonderpreis von 299 Euro (später dann 349 Euro). Wie so ein individuell gestalteter Tischkicker aussehen kann? Seht selbst!
Damit ihr einen besseren Eindruck bekommt, lade ich euch hier in das Blog ein Bild hoch, auf dem ihr seht, wie Patrick und Theres unseren Betakicker zusammenbauen. Die ausgewählten Motive waren Versuche mit verschieden hohen Auflösungen, um zu sehen, was geht und was nicht. Und was mussten wir feststellen? Beim ersten Versuch waren die Schneidemasken falsch rum und die vorgestanzten Löcher passten nicht. Also haben wir das vor der Live-Schaltung noch geändert.
Das mit dem Zusammenbauen haben die beiden wirklich gut gemacht! Mittlerweile steht das gute Stück seit etwa zwei Wochen bei uns in der Küche und wird in jeder Frühstücks- und Mittagspause auf Herz und Nieren geprüft. So macht Arbeiten richtig Spaß.




















